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Fraktionen zeigen sich gesprächsbereit

friendsNach der Vorentscheidung am Dienstag für die Antragstellung einer Schulzusammenlegung sind viele Gemüter hochgekocht. Eltern, die sich unverstanden fühlen, weil 450 Demonstranten nicht wahrgenommen wurden, weil ihr Wunsch nach Transparenz in der Entscheidungsfindung nicht gehört wurde.

Die Leidenschaft, die jeder einzelne in die Diskussionen steckt, ist nachvollziehbar, geht es doch um die Zukunft unserer Kinder. Bei allen Emotionen müssen wir aber alle darauf achten, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. Hart, aber fair. Auch ich habe meinen vorigen Beitrag in der Wortwahl korrigiert, da dieser Blog anscheinend für viele nicht nur eine Einzelmeinung widerspiegelt, sondern für die ganze EDS steht. Dies ist nicht so. Es sei hier nochmal betont, dass dies nicht die offizielle Seite der Eichdorffschul-Eltern ist.

Dennoch nehme ich wahr, dass auch noch nach Dienstag – oder gerade nach Dienstag – viele der Kronshagener Politiker zu konstruktiven Gesprächen bereit sind. Das finde ich gut. Wir alle wollen keine Grabenkämpfe in unserer kleinen Gemeinde. Wir alle sind Kronshagen. Und wir alle wollen auch in Zukunft ein harmonisches Miteinander in diesem schönen Ort.

Kronshagener CDU stimmt für Schulzusammenlegung

Demonstration vorm Rathaus Kronshagen

Demonstration

Trotz Dunkelheit und Kälte versammelten sich heute um 18:00 mehrere Hundert Erwachsene und Kinder vor dem Rathaus Kronshagen, die mit Plakaten, Trillerpfeifen und Sprechchören lautstark ihrem Unmut über eine bürgerferne Politik kundtaten.

Konkret ging die Demonstration gegen den von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen und FsK gestellen Antrag auf Schulzusammenlegung zum nächsten Schuljahr und für die Bildung eines Arbeitskreises, der die Probleme analysiert und Lösungsoptionen nach einem geregelten Prozess bewertet.

Schulausschusssitzung

Der SEB beendete um 19:00 die Demonstration, um allen die Gelegenheit zu geben, der Schulausschusssitzung zu folgen. Herr Ziervogel betonte, dass man die Schulen überfordere, in einem halben Jahr einen Schulentwicklungsplan zu erstellen, während Frau Wichelmann konterte, dass sie das schaffe. Ich kenne Stimmen von einigen anderen Bildungsexperten, die eine Fusion in sechs Monaten für nahezu ausgeschlossen halten.

Die CDU-Mitglieder Carstensen, Kahle, Lintfoot gaben offen ihren Unmut über den von SPD und UKW gestellten Antrag auf Arbeitskreisbildung zu, was dazu führte, dass sie einen Gegenantrag stellen „mussten“.

Das Ergebnis: Der Schulausschuss hat dem Antrag auf Schulzusammenlegung mit den Stimmen von CDU (5) und FsK (1) knapp zugestimmt. Grüne (1) haben sich enthalten. SPD (2) und UKW (2) haben dagegen gestimmt. Die endgültige Entscheidung trifft die Gemeindevertretung am 13.12.2016.

CDU, Bündnis 90 / Die Grünen und FsK reichen Antrag auf Schulzusammenlegung ein

Am kommenden Dienstag, den 29.11.2016, tagt erneut der Ausschuss für Schule, Kinder und Jugend. Das Thema Zukunft der Grundschulen in Kronshagen steht auf der Tagesordnung.

2016-11-22_23h19_00

Nachdem gerade gestern der Brief des EDS-SEB bei den Fraktionen eingereicht wurde, wirkt es ignorant, dass man dort heute eine Vorlage von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, sowie FsK findet, die die Schulzusammenlegung beantragt.

Darin geht es um die Neugründung einer Grundschule KronshagenDie Schulleiterstelle solle ausgeschrieben werden. In der Übergangsphase wird eine Doppelspitze angeregt. Das kann man alles gerne beantragen, aber die Entscheidung liegt allein beim Ministerium, wie wir am 9.11. von Herrn Dube gehört haben.

Die Unterrichts- und Pausenzeiten sollen in den nächsten Monaten angeglichen werden (das versucht man schon seit Jahren vergeblich).

Die Kollegien sollen sich noch dieses Jahr zusammensetzen, um die Zusammenartbeit zu intensivieren und gemeinsame Feste zu planen (ouha!).

Nachem SPD und UKW bereits am 11.11.2016 eine Vorlage zur Gründung eines Arbeitskreises eingereicht haben, drängt sich der Eindruck auf, dass der neue Antrag auf Schulzusammenlegung eher ein Ausdruck poitischer Machthaberei ist („wir können doch nicht deren Antrag unkommentiert stehen lassen“). Durch die Sitzverteilung ist der Ausgang am 29.11. bereits heute klar. Gute Nacht Kronshagen, Du kleine Gemeinde mit der viertgrößten Grundschule des Landes!

SEB veröffentlicht offenen Brief für die Fraktionen

Der Schulelternbeirat der Eichendorff-Schule veröffentlichte heute folgenden Brief:

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An die
Fraktionen der politischen Parteien in Kronshagen
An die Ausschussmitglieder des Ausschusses für Schule, Kinder und Jugend
An den Bürgermeister Herrn Sander
An die Grundschulen in Kronshagen

 

Wir wollen kein Kind zurücklassen
Freie Schulwahl und verpasste Chancen

Kronshagen, 11/2016

In Kronshagen suchen derzeit zwei Grundschulen nach einem Weg zueinander, ohne sich dabei selbst aufzulösen.

Vor ca. zehn Jahren wurde in Schleswig-Holstein die freie Grundschulwahl eingeführt. Bis dahin galt eine verbindliche Zuordnung an die unterschiedlichen Grundschulbezirke. Mit der Gesetzesänderung sollten die zum Teil sehr unterschiedlichen pädagogischen Konzepte der Schulen allen Eltern zugänglich gemacht werden. Schul-Diversität ist eine Qualität in der Bildungslandschaft, denn nicht jedes Schulkonzept passt zu jedem Kind. Die, mit dem europäischen Ausland verglichen, wenigen Schulen freier Trägerschaft wie Waldorf- und Montessori-Schulen bereichern die Wahlmöglichkeiten der Eltern.

Analog zur freien Wirtschaft erhalten unterschiedliche Konzepte auch unterschiedlichen Zulauf. Zwischen den einzelnen Schulen eines Ortes entsteht durch die freie Schulwahl in gewissem Maße Konkurrenz. Das war auch so gewollt, da man sich eine Qualitätsverbesserung durch den Ansporn der Schulkollegien versprochen hat. Auch das hat funktioniert.

Die freie Schulwahl hat vielerorts aber einen unerwünschten Nebeneffekt. Steigt an einer Schule die Zahl sozial benachteiligter Kinder, entscheiden sich viele Eltern der sog. Mittelschicht für eine andere Schule. Eine Spirale der Segregation wird in Bewegung gesetzt.

In Kronshagen existieren zwei Grundschulen in direkter Nachbarschaft: die alteingesessene Brüder-Grimm-Schule (BGS) und die noch junge Eichendorff-Schule (EDS). Die EDS entwickelte sich von einer Hauptschule über eine Grund- und Hauptschule zu einer reinen Grundschule (2015). Heute befinden sich ca. 220 Schülerinnen und Schüler an der BGS und ca. 305 Schülerinnen und Schüler an der EDS.

An der BGS besteht seit vielen Jahren ein zum Teil inakzeptabler baulicher Zustand. Notwendig sind eine Grundsanierung der sanitären Anlagen, eine dringende Erneuerung der Bodenbeläge und der Einbau von Akkustikdecken in den Klassenräumen. Gerade letztere tragen einen ganz wesentlichen Teil zur Sprachverständlichkeit bei, senken den Grundschallpegel und fördern damit das gesamte Lernklima bis hin zum Umgang der Kinder untereinander.

Die EDS konnte in den letzten Jahren einen stetigen Anstieg der Schülerzahlen verzeichnen, da die dort durch Schulleitung und Kollegium entwickelten Konzepte eine hohe Akzeptanz fanden. Unter anderem gilt die EDS als Referenzschule beim Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH).

An der BGS ist der Großteil des sog. „Mittelbaus“ weggebrochen, wodurch der Anteil an Kindern mit sprachlichen Schwierigkeiten, Migrationshintergrund und Verhaltensauffälligkeiten stark gestiegen ist. Hier zeigt sich die Kehrseite der freien Schulwahl in Form einer Entmischung der Schülerschaft.

Die Schülerzahl an der EDS ist durch die Gemeinde begrenzt worden. Erstmalig mussten diesen Sommer einzelne Anmeldungen abgelehnt werden.

Die Situation an der BGS hat sich nach den Sommerferien 2016 so zugespitzt, dass die Gemeindevertretung um Hilfe gebeten wurde.

Die Gemeindevertretung befindet sich nun im Handlungszwang, diese Chancenungleichheit schnellstmöglich zu beheben. Nach Beratung mit dem Referatsleiter des Ministeriums Herrn Dube komme als Lösung für dieses Problematik nur eine Schulzusammenlegung zum nächsten Schuljahr in Frage. Weitere Fachleute wie z.B. die bildungspolitischen SprecherInnen aller Parteien oder der Wissenschaft wurden bisher nicht hinzugezogen.

Ein so ernstes, hochkomplexes und emotionales Thema bedarf einer genauen Darstellung der Probleme und deren Ursachen, um für die Zukunft sinnvolle und über Jahre tragbare Lösungskonzepte für alle Kinder zu erarbeiten.

Eine schnelle, nicht durchdachte Zusammenführung der Schulen, mag das Problem der Schülerverteilung lösen, bringt aber viele nicht bewertete Konsequenzen:

  • Zwei Schulkonzepte werden aufgegeben, da eine neue Schule sich ein neues Fachurriculum und Konzept verfassen muss. Es gibt keine Garantie, dass aus einer Verschmelzung zweiter guter Schulkonzepte eine gute Schule wird.
  • Die akuten Probleme der aktuellen ersten und zweiten Klassen werden durch die Fusion nicht gelöst (Aussage des Referatsleiters Herrn Dube am 9.11.2016).
  • Mit einer Reduktion der dringend benötigten Lehrerstellen ist zu rechnen.
  • Einer von zwei guten Schulleitern muss die Schule wechseln. In diesem Fall entscheidet das Beamtenrecht nach der Besoldungsklasse zugunsten der Schulleitung der BGS.
  • Es entsteht eine der fünf größten Grundschulen des Landes mit über 500 Schülerinnen und Schülern (siehe Anlage 1). Eine so große Grundschule birgt die Gefahr der Anonymität und der Entwicklung von Konflikten.
  • Die Zusammenführung der Kollegien, die derzeit unterschiedlichen Lehrkonzepten folgen.
  • Der Schulbetrieb auf einem zweigeteilten Schulgelände.
  • Eine im Schulgesetz gewollte Wahlmöglichkeit geht verloren.

In einem Forschungsbericht des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration von 2012 heißt es zum Thema Segregation an Grundschulen:

„Politik, Gesellschaft und die Schulen selbst stehen daher vor der Herausforderung, die negativen Folgen schulischer Entmischungsprozesse zu verringern. Um dies zu erreichen, kann weder auf die freie Schulwahl noch auf eine erzwungene Mischung von Schulklassen gesetzt werden. Sinnvolle Maßnahmen zur Lösung dieses Problems müssen daher bei den Lernmöglichkeiten der Kinder an segregierten Schulen ansetzen. Ein förderliches Lernumfeld und ein attraktives Schulprofil wirken sich wie anhand der elterlichen Entscheidungsfaktoren beschrieben, letztendlich auch auf das Schulwahlverhalten von Eltern aus, wenn diese ausreichend über die Qualität der Schule informiert sind und der Schule vertrauen.“

Wir erwarten von unseren politischen VertreterInnen, sich mit dem Problem und den Ursachen zu befassen, Lösungsansätze unter Beteiligung von Fachexperten zu entwickeln, Optionen abzuwägen und sich dann für einen langfristig tragbaren, begründeten Lösungsweg zu entscheiden. Die Fusion ist nur eine der möglichen Optionen.

Mit diesem Vorgehen lassen sich LehrerInnen und Familien beider Schulen mitnehmen.

Parallel jedoch müssen Sofortmaßnahmen ergriffen werden. Denn es kann nicht sein, dass zwei Grundschulen in ihrer Ausstattung und in ihrer personellen Besetzung in Bezug auf die Arbeitsbelastung so ungleich dastehen. SchulsozialarbeiterInnen müssen bereitgestellt werden, ggf. muss die Lehrerschaft zumindest temporär verstärkt werden, es können LesepatInnen und LernpatInnen aus der Kronshagener Bevölkerung akquiriert werden. Bauliche Maßnahmen dulden keinen Aufschub und müssen angegangen werden. Diese Ansätze für beide Bereiche sollten losgelöst von der langfristigen Lösung umgehend initiiert werden.

Es sollten folgende Ideen ernsthaft und intensiv unter Einbindung externer FachberaterInnen im Rahmen eines Arbeitskreises von Politik, Verwaltung und ElternvertreterInnen diskutiert werden.

An der EDS könnte ein „Inklusionszentrum“ etabliert werden. Unter dessen Dach sollte es zu einer Neuansiedlung des derzeitigen DAZ-Zentrums von der BGS an die EDS kommen sowie ein Zentrum Sozialkompetenz aufgebaut werden. Die EDS ist bereit und nach Auskunft des Kollegiums auch qualifiziert, das DAZ-Zentrum schnellstmöglich zu übernehmen. Die Bereitschaft ein Zentrum Sozialkompetenz aufzubauen, besteht ebenfalls. Die EDS (Kollegium und ElternvertreterInnen) ist offen, engagiert und bereit, solche und mögliche andere Schritte zu gehen, um das Ziel einer gleichmäßigeren Durchmischung zu erreichen. Beide Kollegien könnten innerhalb eines solchen Rahmens ihre bislang erfolgreiche Arbeit fortführen.

Durch diese Maßnahme würde die EDS wesentlich stärker von Eltern wahrgenommen, für deren Kinder eine besondere Förderung in ihrer Entwicklung hilfreich wäre. Über besondere Aufnahmegründe, wie sie rechtlich abgesichert vom Bildungsministerium im sog. Aufnahmeerlass unter Ziffer 2.3 erwähnt sind, würde eine bestimmte Anzahl von Plätzen für diese Kinder freigehalten. Erst danach käme das weitere Aufnahmeverfahren zum Zuge. Diese Möglichkeit führt rechtssicher und sofort zu einem anderen Mischungsverhältnis an der EDS und BGS.

In Kronshagen suchen zwei Grundschulen nach einem Weg zueinander, ohne sich dabei selbst aufzulösen. Man sollte ihnen zum Wohle der Kinder die Chance dazu geben.

 

Im Namen des Schulelternbeirates der Eichendorff-Schule

Anlage 1

 

 

 

Schülerzahlen an Grundschulen in Schleswig-Holstein über 400 Schüler/innen

Stand Schulstatistik 2015/2016

Es gibt insgesamt 408 Grundschulen in Schleswig-Holstein.

Über 500 Schüler/innen gibt es an folgenden Schulen:
 
Grundschule des Schulverbandes Ratzeburg

–          mit Außenstelle Vorstadt
–          eine „gewachsene“ Schule
–          Zusammenschluss zweier Standorte
–          beide Standorte eigenständig: eigenes Kollegium, eigenes Sekretariat, eigener Konrektor
–          nur gemeinsame Schulleitung

652
Gustav-Peters-Schule, Eutin

–          keine „gewachsene“ Schule

–          Zusammenschluss dreier Standorte

–          Standorte eigenständig: eigenes Kollegium, eigenes Sekretariat, eigener Konrektor

–          nur gemeinsame Schulleitung

605
Johannes-Gutenberg-Schule, Bargteheide

–          „gewachsene“ Grundschule

521
Über 400 Schüler/innen gibt es an folgenden Schulen:
(alles in Städten)
Grundschule am Reesenbüttel, Ahrensburg 400
Grundschule Wentorf, Wentorf 401
Grundschule mit Förderzentrum, Büchen 413
Till-Eulenspiegel-Schule, Mölln 414
Kahlhorst-Schule, Lübeck 423
Albert-Schweitzer-Schule, Wedel 434
Stadtschule, Bad Oldesloe 436
Mühlau-Schuel, Trittau 445
Paul-Klee-Schule, Lübeck 453
Schule am Heidenberger Teich, Kiel 456
Grundschule Silberberg, Geestacht 460
Grundschule Suchsdorf, Kiel 466
Steinkamp-Grunschule, Neustadt 486
Matthias-Claudius-Schule, Reinfeld 496

 

Ingo Sander gibt Statement zur aktuellen Grundschuldiskussion

Ich weiß nicht, wie viele den News Feed von kronshagen.de verfolgen. Bürgermeister Ingo Sander hat gestern morgen Informationen zur aktuellen Grundschuldiskussion in Kronshagen veröffentlicht.

Darin stellt er nochmal den Verlauf dar und geht auf die 1.362 Unterschriften ein, die Yvonne und Amrey ihm noch vor den Ferien überreicht hatten. Ingo legt dar, wie der Stand der Dinge ist und beteuert, dass nichts überstürzt würde. Das ist es erstmal, was der Aktionismus bewirken sollte.

Am 09.11.2016 findet die beim Schulausschuss angekündigte Infoveranstaltung mit Elternvertretern, Kollegien, Schulleitungen und Franktionsangehörigen statt. Vielleicht wird dann etwas klarer, was überhaupt möglich und sinnvoll ist.

Gibt es Regeln, ab wann Bürger in Entscheidungen einbezogen werden?

Diese Frage habe ich leider vergessen zu stellen am Dienstag in der Fragestunde. Wahrscheinlich gibt es die nicht. Tragisch.

Man mache sich mal bewusst, dass die meisten Mitarbeiter in der Kommunalpolitik diese Arbeit nicht professionell, also vollberuflich, ausüben. Die Mitglieder des Schulausschusses, dem wir als Eltern Dienstag gegenüber standen, engagieren sich ehrenamtlich so wie andere in der Kirche oder im Taubenzüchterverein. Das ist ehrenwert und an dieser Stelle Danke für jeden Einsatz.

Dennoch muss man sich doch fragen, welche Art von kommunalpolitischen Entscheidungen die Bürgerschaft einem Kreis von Hobby-Politikern überlässt und zu welchen Fragestellungen doch Betroffene mit einbezogen werden sollten. Ich konnte in der Fragestunde nicht wahrnehmen, dass es eine solche Regelung gibt.

Die Entscheidung bspw., ob für die Betreute Grundschule eine weitere Stelle geschaffen werden soll, überlasse ich gerne der Gemeindevertretung. Eine Entscheidung über eine Schulzusammenlegung aber, die direkten Einfluss hat auf mein Kind und dessen Zukunft hat, kann doch wohl kaum einem Kreis von Freizeit-Politikern (nicht despektierlich gemeint) überlassen werden, oder?

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